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Vier Jahre brachten reichen Ertrag "Auf engstem geschichtlichem Raum entstand in nur vier Jahren eine Fülle verschiedenartiger Kompositionen, die die 28 Sängerinnen und Sänger mit Klarheit und Luzidität, weit gespannter Dynamik und expressiv aufgeladenem Gesang interpretierten. Mit großem Atem und in weit gespannten Bögen gestalteten sie die Partituren, ohne die kleinteilige Phrasierung, die farbenreich vorwärtsdrängende Bewegung, zu vernachlässigen. Bei aller klanglichen Konsistenz ertönten die Werke durchsichtig und schlank, subtile Nuancen wurden sorgfältig dargestellt. Werner Pfaff überzeugte rundum mit seinem Gespür für organischen Auf- und Abbau der musikalischen Spannung." (Konzert ZEITKLÄNGE, Geistliche Chormusik zwischen 1877 und 1881, Lutherkirche Karlsruhe, BNN, 8.7.2003) Klangvielfalt und ungeheure Dynamik "Eichendorffs Vers "und meine
Seele spannte weit ihre Flügel aus" beschreibt das Grunderlebnis,
welches das Konzert des "Studio Vocale Karlsruhe" am Samstag
in der Offenburger Auferstehungskirche hervorrief; so berührend waren
die Klänge, so rein die Intonation, so spannungsvoll die Dynamik.
Und Werner Pfaff zeigte mit seinem Karlsruher Ensemble, dass die Jahre
1877-1881 wirklich ein Glücksfall in der Geschichte der romantischen
Chormusik waren. (Konzert ZEITKLÄNGE, Geistliche Chormusik zwischen 1877 und 1881, Auferstehungskirche Offenburg, Mittelbadische Presse 7.7.2003) Sahnebonbons des Chorgesangs "Die äußerst subtil angelegte Dynamik arbeitete Pfaff mit seinen Sängern sehr gut heraus und kulminierte im ausklingenden Choralsatz: Das ständig modulierende, suchende Amen des Gloria Patri schwebte noch nach der Schlusskadenz durch die Basilika." (Konzert Rheinberger/Mendelssohn, Basilika Ilbenstadt, Wetterauer Zeitung 18.9.2002) Mythos im suggestiven Klangspiegel - Ein spannendes Chorpanorama "... beeindruckten besonders die
Kompositionen des 1930 geborenen Esten Veljo Tormis. (Konzert Europäische Mythen in der Chormusik, EKT 2002, BNN 24.4.2002) Kraftvolle Aufwallungen "Gerade Chormusik-Enthusiasten sind
oft besonders anspruchsvoll, schwärmen vom perfekten Ensemble. Am
Sonntag war nun ein solches Klasse-Team hier ... (Konzert Rheinberger/Verdi, Saarbrücker Zeitung 15.5.2001) Viele Glanzpunkte reinster Kammerchor-Kultur "Als gleichwertiger Ensemble-Partner stand den "Virtuosi" das Studio Vocale Karlsruhe zur Seite. (...) Zu einem ersten Höhepunkt geriet das schwingende "For unto us a child is born" in äußerst flottem Tempo: Belebt durch angenehme musikalische Rhetorik, die Effekte und Dynamik nie übertrieben, überzeugten die 23 Sänger unter Güttlers Anleitung mit fast überirdisch ausbalanciertem Maß. Die Koloraturen in "All we like sheep" konnten ebenso begeistern wie die düsteren A-Cappella-Passagen "Since by Man came death". Das "Halleluja" schließlich gefiel den Zuhörern so gut, dass sie Güttler den geplanten Übergang zerklatschten." (Konzert Messias unter Ludwig Güttler, Rheingau Musikfestival, FAZ 8.7.2000) Bach de luxe und unter der Lupe "In drängender Monotonie flüstern
die Sänger "Kyrie eleison", beschwörend reiben sich
die aus der zweiten Kyrie-Fuge vorweggenommenen chromatischen Töne
im Sprechgesang: Wolfram Grafs "Anrufung I" hält die Lupe
auf Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe (...) (Konzert H-Moll-Messe unter Mark Mast,
Schwarzwald Musikfestival, Schwarzwälder Bote 5.6.2000) Den Raum mit Klangsäulen erfüllt "Leicht schwebende, tiefe und hohe Klänge, zu denen sich einzelne Töne gesellen, deren Obertöne sich vermischen und wieder trennen, anschwellende Klangsäulen, Chorglissandi, die in einen einzelnen Ton münden, kleine synkopierte Seufzerfiguren - alles erklang mit Präzision, Klarheit und musikalischer Überzeugungskraft. Die hohe Qualität von Studio Vocale ließ auch die Interpretation von "Katedralen", 1983 von dem Finnen Einojuhani Rautavaara komponiert, zum Ereignis werden." (Konzert (T)Raumklänge, EKT 2000, BNN 3.5.2000) Spirituelles, das es in sich hat "Von einem derart hochklassigen Chor wie dem Studio Vocale vorgetragen, wahrhaftig ein Klangerlebnis. Wer die Sänger zwei Meter hinter sich weiß, diese Exaktheit in der Diktion "hautnah" erfährt, ist beeindruckt. Mühelos und kompakt werden alle Schattierungen der Dynamik dargeboten, man singt an der Hörgrenze, man singt kraftvoll, mit hohem gestalterischen Vermögen, mit Verve und Beweglichkeit." (Konzert (T)Raumklänge, Badische
Zeitung 4.4.2000) |